Cloud-Kasse für Fährbetriebe · offline-fähig

Kassieren, wo die
Fähre ablegt.

Fährpilot ist die Cloud-Kasse mit Offline-Fähigkeit* für Fähr- und Schifffahrtsbetriebe: Android-Kasse mit Bondruck und EC-Zahlung direkt am Anleger, NFC-Guthabenkarten, TSE-Fiskalisierung, Abrechnung und Webshop – alles aus einer Hand. Kartenzahlung geht sogar ganz ohne Terminal: Das Kassen-Handy selbst ist der Kartenleser. Und wenn das Netz auf dem Fluss mal weg ist: Die Kasse kassiert einfach weiter.

Offline-fähigKassieren ohne Netz, sichere Nachbuchung
TSE & DSFinV-KFiskalisierung nach KassenSichV
Alles aus einer HandKasse, Karten, Abrechnung, Webshop
Verkaufsansicht der Fährpilot-Kasse auf dem Smartphone: große Produktkacheln für PKW, Erwachsene, Kind, Fahrrad und mehr
Alles drin

Von der Ticketerstellung bis zur Buchhaltung

Ein Kassensystem, das den ganzen Fährbetrieb abdeckt – entwickelt aus über einem Jahrzehnt Praxis mit Fährbetrieben an Rhein, Mosel und Elbe.

Günstige Hardware

Kein teures Kassenterminal nötig – ein einfaches Android-Handy genügt. Für viele der entscheidende Grund zu wechseln.

  • Läuft auf handelsüblichen Android-Smartphones
  • Mehrere günstige Geräte statt einer teuren Kasse
  • Bluetooth-Bondrucker & EC-Terminal einfach dazu

Kassieren am Fähranleger

Robuste Android-Kasse mit großen Touch-Kacheln, hell und kontrastreich – gemacht für Sonne, Wind und Handschuhe.

  • Barverkauf, EC, Guthaben, Monatsrechnung
  • Bondruck über Bluetooth (Zebra ZPL & ESC/POS) – oder papierlos als Belegbild auf dem Display
  • Ausdruck-Archiv: Was die Kassen gedruckt haben, später nachsehen und erneut ausgeben
  • Storno mit serverseitigem Zeitfenster

Die Kasse passt sich der Hand an

Nicht jede Hand ist gleich groß, und nicht jeder ist Rechtshänder. Wer am Anleger kassiert, stellt sich die Oberfläche einmal ein – und findet sie auf jedem Gerät so vor, an dem er sich anmeldet.

  • Schriftgröße der Kacheln in fünf Stufen – die Kacheln wachsen komplett mit
  • Kacheln von unten auffüllen: Das meistverkaufte Produkt liegt unter dem Daumen, nicht am oberen Bildschirmrand
  • Startecke frei wählbar – oben oder unten, links oder rechts
  • Fußleiste spiegeln für Linkshänder

Bargeld & Kassenbuch

Barkasse, Tresor, Entnahmen und Kassensturz – jederzeit prüfungssicher. Der Bestand ist immer aus den Buchungen ableitbar (Kassensturzfähigkeit, §146 AO).

  • Kassensturz mit Stückelung, Differenz je Kassierer
  • Anfangsbestand, Einlage/Entnahme, Geldtransit in den Tresor
  • Kassenbuch als CSV – Schluss mit dem Excel-Zettel

Offline-fähig

Mitten auf dem Fluss gibt es kein LTE? Egal. Die Kasse verkauft und druckt weiter, auch im Flugmodus.

  • Lokale Verkaufs-Queue mit sicherer Nachbuchung
  • Jeder Bon eindeutig – keine Doppelbuchung beim Sync
  • Zeitkarten-Prüfung auch offline

EC-Terminal, SumUp & Adyen

Kartenzahlung direkt an Bord: klassisches EC-Terminal per ZVT-Protokoll, SumUp per App-Wechsel oder ein Adyen-Terminal.

  • ZVT-Anbindung komplett integriert (Zahlung, Storno, Kassenschnitt)
  • EC-Belege automatisch archiviert
  • Jede Zahlung idempotent verbucht – Storno immer über denselben Weg wie die Zahlung

Tap to Pay – das Handy ist das Terminal

Karte oder Handy des Fahrgastes einfach an das Kassen-Handy halten – fertig. Kein zweites Gerät am Anleger, kein Ladekabel, keine Kopplung. Verfügbar über Adyen und SumUp.

  • Adyen Tap to Pay oder SumUp Tap to Pay – passend zu Ihrem Vertrag
  • Läuft auf dem gleichen Android-Gerät, auf dem auch kassiert wird
  • Karte muss trotzdem mal stecken? Terminal bleibt als Rückfallebene nutzbar

Guthaben- & Zeitkarten per NFC

Karte ans Gerät halten, fertig: Guthaben abbuchen, aufladen oder Jahres- und Monatskarten mit oder ohne Foto prüfen – in Sekunden.

  • Unveränderliche Buchungshistorie (Ledger)
  • Nächtliche Kontostand-Prüfläufe mit Alarm
  • Kombi-Karten: Zeitkarte und Guthaben auf einer Karte

Mehrfahrten-Karte (10er/50er)

Einmal kaufen, ein Ticket mit QR-Code, kein Verfall: An Bord scannen, Stand sehen und 1–5 Fahrten auf einmal abknipsen – auch für die ganze Familie.

  • „Gültig für X Fahrten“ einfach am Produkt einstellen
  • Kein neuer Bon je Fahrt – alles vollständig protokolliert
  • Letzte Knipsung bei Vertippern zurücknehmbar

Mehr zur Mehrfahrten-Karte →

Verbund über mehrere Fähren

Eine Karte, mehrere Fähren: Kunden laden an einer Fähre auf und fahren bei einer anderen – auch mit Zeitkarten.

  • Karten überall aufladbar und nutzbar
  • Verbund-Zeitkarten mit Partner-Einschränkung
  • Automatische Ausgleichs-Übersicht: wer zahlt wem

TSE & Fiskalisierung

Kassensicherungsverordnung ohne Kopfschmerzen: Cloud-TSE über fiskaly oder EFSTA, frei wählbar.

  • Signatur und TSE-QR-Code auf jedem Bon
  • TSE-Ausfall stoppt nie den Verkauf
  • Übungsmodus für Schulungen – sauber getrennt

DSFinV-K & DATEV

Kassennachschau? Ein Klick. Buchhaltung? Ein Export. Die Daten sind von Tag eins dafür strukturiert.

  • DSFinV-K-Export nach Taxonomie 2.4 inkl. TSE-Daten
  • Eigener Validator prüft jeden Export automatisch
  • DATEV-Buchungsstapel mit konfigurierbaren Konten

Rechnungen & E-Rechnung

Monatsrechnungen für Stammkunden – automatisch erstellt, als PDF mit eingebetteter E-Rechnung, per Mail verschickt.

  • ZUGFeRD/Factur-X automatisch eingebettet
  • Staffelrabatte nach Fahrtenzahl, Nettokunden je Kunde
  • Guthabenkonto je Kunde – wird auf der Monatsrechnung verrechnet und dort ausgewiesen
  • Anpassbare Rechnungsvorlagen

Webshop mit QR-Tickets

Online-Tickets im eigenen Shop verkaufen: Kunden zahlen per PayPal und bekommen ihr QR-Ticket per E-Mail – mitsamt Beleg als PDF.

  • Signierte QR-Codes, an Bord in Sekunden entwertet; Doppelentwertung wird erkannt
  • Kundenkonto mit Anmeldung per Face ID – der Code aus der Mail bleibt als Rückfallebene
  • Impressum, Datenschutz, Widerruf und AGB im Shop hinterlegt
  • Shop-Produkte flexibel aus Kassenprodukten gebündelt

Abrechnung & Tagesabschluss

Abrechnung nach Zeitraum, Kassierer, Zahlart oder Produkt – mit Barkassen-Übersicht und lückenlosem Z-Bericht je Gerät.

  • Automatischer nächtlicher Tagesabschluss – Betriebstag-Grenze frei wählbar, etwa 3 bis 3 Uhr für Spätfahrten
  • Berichte gehen auf Wunsch automatisch per E-Mail raus
  • CSV-Export und Druckansicht – Zeitraum, Standort und Filter stehen im Ausdruck
  • Liveview: Verkäufe in Echtzeit mitverfolgen

Eigene Auswertungen – ohne Excel-Bastelei

„Wie viele PKW haben wir letztes Jahr übergesetzt?“ – solche Fragen beantworten Sie selbst: Kennzahl wählen, aufschlüsseln, filtern, fertig.

  • Nach Produkt, Produktgruppe, Fähre, Zahlart, Monat oder Wochentag
  • Eigene Berichte speichern – plus fertige Vorlagen zum Loslegen
  • Als PDF für die Geschäftsführung, als CSV für die eigene Weiterrechnung

Ihr Dashboard, selbst zusammengeschoben

Die Statistik ist ein freies Raster: Kacheln aussuchen, an die passende Stelle ziehen, Größe anpassen – jeder sieht die Zahlen, die ihn interessieren.

  • Umsatzverlauf, Zahlarten, Top-Produkte, Produktgruppen und Auslastung als Kacheln
  • Heatmap je Stunde: wann am Anleger wirklich etwas los ist
  • Umsatz wahlweise brutto oder netto, Zeitraum frei wählbar
  • Filter nach Standort – auch wenn mehrere Anleger zusammenlaufen

Dienstplan & Stempeluhr

Wer fährt wann? Schichten planen, Qualifikationen berücksichtigen, Arbeitszeit an der Kasse stempeln – im selben System, in dem auch kassiert wird.

  • Auto-Planer schlägt den Plan vor – Ruhezeiten nach ArbZG und BinSchArbZV eingerechnet
  • Skill-Katalog mit Nachweisen: Wer darf das Schiff führen, wessen Patent läuft ab?
  • Stempeluhr an der Kasse, Tauschbörse und Krankmeldung per Klick
  • Portal für alle – ohne eigenes Login

Mehr zur Personalplanung →

Backoffice – auch mobil

Karten, Kunden, Produkte, Benutzer und Einstellungen zentral verwalten – vom Büro-PC oder unterwegs vom Handy.

  • Karten direkt am Handy per NFC scannen (Web-NFC)
  • Produktpflege mit Preisstaffeln und Saisonzeiten
  • Kundensperren wirken sofort auf allen Kassen

Mehrere Fähren, ein Backoffice

Alle Anleger und Kassen zentral steuern: Produkte, Preise, Karten und Auswertungen an einem Ort.

  • Standorte und Kassen zentral verwaltet
  • Funktionen per Konfiguration statt Sonderprogrammierung
  • Zugangsdaten für TSE, Zahlung und Mail verschlüsselt hinterlegt

Direkter Draht zur Entwicklung

Kein Callcenter, keine Warteschleife: Ihre Anliegen landen über unser Ticketsystem direkt bei den Menschen, die Fährpilot entwickeln – und die Ihre Fähre beim Namen kennen.

  • Tickets gehen ohne Umwege an die Entwickler – kurze Reaktionszeiten
  • Fehlerbehebungen und kleine Wünsche fließen laufend als Update ein
  • Sie sprechen mit jemandem, der das System bis ins Detail kennt
Echte Einblicke

So sieht der Fährpilot aus

Keine Hochglanz-Mockups – das sind Original-Screenshots aus dem laufenden System (mit Beispieldaten).

Backoffice-Abrechnung: Umsatzkacheln, Umsatz je Zahlart, Summen nach Kassierer und Produkt, NFC-Karten-Scans
AbrechnungZeitraum wählen, filtern nach Kassierer und Zahlart – mit Barkassen-Summe je Kassierer.
Backoffice-Tagesabschluss: Summen je Zahlart und MwSt-Satz, DSFinV-K- und DATEV-Export, Ledger-Prüfung mit Status konsistent
Tagesabschluss & ExporteZ-Bericht, DSFinV-K-ZIP und DATEV-Buchungsstapel – plus Ledger-Prüfung auf Knopfdruck.
Backoffice-Kartenverwaltung: Liste der NFC-Karten mit Typ, Kontostand, Gültigkeit und Status
KartenverwaltungGuthaben- und Zeitkarten mit Kontostand, Gültigkeit und Kundenzuordnung.
Backoffice-Rechnungsübersicht mit Monatsrechnungen
RechnungenMonatsrechnungen als PDF mit E-Rechnung, Versand über die Mail-Queue.

Zum Vergrößern anklicken. Alle Daten stammen aus dem öffentlichen Demo-System.

Selbst ausprobieren

Einmal Probe-kassieren?

So fühlt sich die Kasse an: Produkte antippen, Summe im Blick, Bon drucken. Diese kleine Demo läuft direkt hier auf der Seite – ganz ohne Anmeldung.

Große Kacheln, kurze Wege

Am Anleger zählt jede Sekunde: Die Schlange wartet, die Fähre legt gleich ab. Deshalb ist die Verkaufsansicht auf maximale Geschwindigkeit gebaut – große, farbige Produktkacheln, die Summe immer sichtbar, Abschluss mit einem Tipp.

In der echten Kasse kommen an dieser Stelle NFC-Kartenscan, EC-Terminal, Guthabenzahlung und der Bluetooth-Bondruck dazu. Das Bedien-Gefühl ist aber genau dieses – probieren Sie es aus.

demoMusterfähre
Server
Produkte antippen …
Für Ihre Website

Ihre Fähre live auf Ihrer Homepage

Zeigen Sie Fahrgästen in Echtzeit, wo die Fähre gerade ist und wann sie wieder ablegt – mit einem schlanken JavaScript-Snippet. Ein schlauer Algorithmus lernt aus den Fahrten der Vergangenheit die typischen Überfahrts- und Liegezeiten und leitet daraus die voraussichtlichen Abfahrtszeiten ab.

Unter der Haube

Technik, der man Geld anvertraut

Ein Kassensystem verwaltet Geld – deshalb ist Fährpilot von Grund auf auf Nachvollziehbarkeit und Sicherheit gebaut.

Unveränderliches Ledger

Jede Buchung ist endgültig: Stornos sind Gegenbuchungen, nie Löschungen. Kontostände sind jederzeit aus der Historie nachrechenbar – ein nächtlicher Prüflauf kontrolliert das automatisch.

Centgenau statt Rundungsfehler

Alle Beträge werden intern als ganze Cents geführt. Keine Fließkomma-Überraschungen – weder auf dem Bon noch in der DATEV-Buchung.

Idempotenz überall

Ob Offline-Nachbuchung, EC-Bestätigung oder PayPal-Callback: Jede Operation darf wiederholt ankommen, gebucht wird sie genau einmal.

Test-getrieben entwickelt

Hunderte automatisierte Tests laufen vor jedem Update – besonders streng bei allem, was Geld bewegt: Verkauf, Storno, Übertrag, Rechnung, Export.

Native Android-Integration

Die Kasse läuft in einer eigenen Android-App: Bluetooth-Bondruck, NFC-Kartenscan, QR-Scanner und EC-Terminal sind nativ angebunden – die App aktualisiert sich selbst.

Verschlüsselte Zugangsdaten

Zugangsdaten zu TSE, Zahlungs- und Mail-Diensten liegen verschlüsselt und sind nur für den Betreiber sichtbar.

Nur freigeschaltete Geräte

Es kassiert nur, was du erlaubst: Jedes Kassengerät meldet sich an und wird im Backoffice freigeschaltet. Verlorene oder fremde Geräte sperrst du mit einem Klick – sie kommen nicht mehr an die Kasse.

Zwei-Faktor-Anmeldung (2FA)

Backoffice und Verwaltung lassen sich mit einem zweiten Faktor über eine Authenticator-App absichern – inklusive Wiederherstellungs-Codes und „diesem Gerät vertrauen" für den Alltag.

Ausfallsicher gedacht

TSE nicht erreichbar? Realtime-Verbindung weg? Der Verkauf läuft weiter – gekennzeichnet, protokolliert und regelkonform nachgeholt.

Vollständiger Audit-Trail

Jede kontostandsändernde Aktion und jede Konfigurationsänderung wird protokolliert: wer, wann, was, von welchem Gerät.

* Offline-Fähigkeit im Detail

Was ohne Netz geht – und was nicht.

„Offline-fähig“ heißt bei uns nicht „alles geht immer“. Damit Sie wissen, woran Sie am Anleger sind, hier die ehrliche Aufteilung.

Funktioniert ohne Netz

  • Barverkauf – Kassieren und Bondruck laufen unverändert weiter. Jeder Beleg bekommt eine geräteeigene, eindeutige Nummer.
  • Sichere Nachbuchung – die Verkäufe warten auf dem Gerät und gehen los, sobald wieder Netz da ist. Ein Verkauf kann dabei nicht doppelt ankommen, auch wenn die Verbindung mitten in der Übertragung abbricht.
  • Zeitkarten prüfen – über einen Zwischenspeicher auf dem Gerät (siehe unten).
  • Fahrten von der Guthabenkarte abbuchen – im Notbetrieb, den Sie je Betrieb einschalten (siehe unten). Die Buchung wird nachgetragen, sobald wieder Netz da ist.
  • Verkauf auf Rechnung – für Stammkunden mit Monatsrechnung, wenn Sie die Kundenkarten dafür auf die Geräte spiegeln lassen (abschaltbar, siehe unten).
  • Guthaben aufladen – technisch möglich, ab Werk aber ausgeschaltet. Warum wir davon abraten, steht unten.
  • Die TSE-Signatur wird nachgeholt – der Bon druckt sofort und trägt den Vermerk „TSE temporär nicht verfügbar“; signiert wird, sobald der Verkauf den Server erreicht. So ist der Umgang mit einer nicht erreichbaren TSE vorgesehen – der Verkauf wird nie aufgehalten.

Braucht eine Verbindung

  • Kartenzahlung – EC-Terminal, SumUp, Adyen und VR pay:Me brauchen sämtlich eine Leitung zum Zahlungsdienstleister. Ohne Netz keine Kartenzahlung – das liegt in der Natur der Sache und nicht an der Kasse.
  • Guthaben-Stand anzeigen – wie viel noch auf der Karte ist, weiß nur der Server: Der Betrag ändert sich mit jeder Fahrt und lässt sich deshalb nicht sinnvoll auf dem Gerät vorhalten.
  • Webshop, Auswertungen und Backoffice – alles, was am Schreibtisch passiert.

Zeitkarten: der Zwischenspeicher auf dem Gerät

Die Kasse hält eine Liste aller Zeitkarten mit ihrer Gültigkeit auf dem Gerät bereit und frischt sie im laufenden Betrieb regelmäßig auf. Fällt das Netz aus, wird beim Scannen zuerst wie immer der Server gefragt – erst wenn der nicht antwortet, greift der Zwischenspeicher. Der Kassierer sieht dann dasselbe Banner wie sonst, zusätzlich den Hinweis „Offline geprüft – Stand HH:MM Uhr“, damit klar ist, wie aktuell die Auskunft ist. Bewusst nur eine Anzeige: Es wird offline nichts abgebucht, es ändert sich nichts an der Karte.

Rechnungskunden ohne Verbindung

Damit die Kasse im Funkloch erkennt, welche Karte zu einem Rechnungskunden gehört, lassen sich Name und Kundennummer dieser Karten auf die Geräte spiegeln – je Betrieb abschaltbar, und beim Abschalten verschwinden sie wieder vom Gerät. Der Verkauf wird nachgetragen. Wurde eine Karte zwischenzeitlich gesperrt, wird er trotzdem gebucht und als Klärfall gekennzeichnet: Eine bereits gefahrene Überfahrt soll nicht verlorengehen, sondern sichtbar auf dem Tisch liegen.

Guthabenkarten: die 999-€-Regel im Notbetrieb

Guthaben ändert sich mit jeder Fahrt – der aktuelle Stand lässt sich deshalb nicht sinnvoll auf dem Gerät vorhalten. Für den Ausnahmefall gibt es einen Notbetrieb, den Sie je Betrieb einschalten können (ab Werk aus): Ist eine gescannte Karte offline unbekannt, zeigt die Kasse 999,00 € an. Das ist kein echter Kontostand, sondern ein bewusst auffälliges Signal für „Stand gerade nicht prüfbar“ – ein vertrautes Zeichen aus dem Vorgängersystem. Die Fahrt wird angenommen und später verrechnet; der Saldo darf dabei vorübergehend ins Minus laufen und wird mit der nächsten Aufladung ausgeglichen. Jede dieser Buchungen ist als Nachbuchung gekennzeichnet.

Das ist eine bewusste Abwägung: Im schlimmsten Fall kostet es eine Freifahrt – dafür steht niemand an der Rampe, während die Fähre wartet. Wer das nicht möchte, lässt den Schalter aus; dann wird ohne Netz schlicht bar kassiert.

Aufladen ohne Netz – möglich, aber nicht empfohlen

Aufladungen lassen sich ebenfalls nachtragen. Wir raten trotzdem davon ab, und der Schalter ist ab Werk aus. Der Grund ist die Richtung des Geldes: Geht eine abgebuchte Fahrt verloren, kostet das eine Freifahrt. Geht eine Aufladung verloren, hat der Kunde bezahlt und steht ohne Guthaben da – und merkt es erst bei der nächsten Fahrt. Bitten Sie den Gast lieber, ein anderes Mal aufzuladen: Für die aktuelle Überfahrt hat er seine Karte ja bereits, und mit dem Notbetrieb kommt er auch ohne Netz über den Fluss.

Ausfallsicherheit & Redundanz

Redundant von Grund auf – erreichbar rund um die Uhr.

Fährpilot ist auf durchgehenden Betrieb ausgelegt und per Definition redundant: Ihre Daten liegen dreifach gespiegelt in drei Rechenzentren, jede wichtige Komponente ist mehrfach vorhanden. Sollte einmal ein Baustein ausfallen, übernimmt automatisch ein anderer – ohne Unterbrechung und ohne Datenverlust. So bleibt Ihre Kasse jederzeit verlässlich erreichbar.

3Rechenzentren
2Länder
Daten repliziert
0Single Point of Failure
Falkenstein 🇩🇪
Deutschland
Vollständige Datenkopie
Nürnberg 🇩🇪
Deutschland
Vollständige Datenkopie
Helsinki 🇫🇮
Finnland
Vollständige Datenkopie

Jede Buchung wird im selben Moment auf alle drei Standorte geschrieben, verteilt über zwei europäische Länder (DSGVO-konform). Zu jedem Zeitpunkt liegen drei vollständige, aktuelle Kopien Ihrer Daten bereit – fällt ein ganzes Rechenzentrum weg, läuft der Betrieb in Sekunden nahtlos auf den anderen weiter.

Dreifach gespiegelte Daten
Selbst wenn eine Festplatte oder ein Server ausfällt: kein Datenverlust.

Jede Buchung wird zeitgleich auf drei Servern in drei Rechenzentren gespeichert. Eine defekte Festplatte ist damit ein reiner Wartungsfall – Ihre Daten bleiben jederzeit vollständig erhalten.

Automatische Umschaltung
Ein Standort weniger – der Betrieb läuft in Sekunden weiter.

Die Datenbank läuft als dreifaches Replikat über europäische zwei Länder (DSGVO-konform). Sollte ein ganzes Rechenzentrum wegfallen, wählt der Verbund selbstständig einen neuen Hauptknoten – ohne Handgriff, ohne Unterbrechung.

Verteilte App-Server
Mehrere Server teilen sich die Arbeit – immer über einen gesunden Weg.

Die Anwendung läuft auf mehreren Servern hinter einem Load-Balancer, der ihre Gesundheit laufend prüft und den Verkehr stets auf die verfügbaren Server lenkt.

Offline-fähige Kasse
Auch ohne Netz am Anleger geht der Verkauf einfach weiter.

Mitten auf dem Fluss ohne LTE kassiert und druckt die App unbeirrt weiter und bucht später sicher nach – jeder Bon eindeutig, keine Doppelbuchung beim Sync.

Rund-um-die-Uhr-Überwachung
Proaktiv – Auffälligkeiten werden früh erkannt und gemeldet.

Jeder Server meldet laufend seinen Zustand an ein eigenes Überwachungssystem. Zeichnet sich etwas ab, gibt es sofort eine Meldung per E-Mail und Push – rechtzeitig und automatisch.

Nächtliche Selbstkontrolle
Jeder Cent wird automatisch gegengeprüft und bestätigt.

Buchungen sind unveränderlich, Stornos sind Gegenbuchungen. Ein nächtlicher Prüflauf rechnet alle Kontostände neu nach und stellt sicher, dass alles lückenlos zusammenpasst.

Redundanz ist bei Fährpilot kein Extra, sondern Grundprinzip: Jede wichtige Komponente ist mehrfach vorhanden und über mehrere Rechenzentren verteilt. So läuft Ihr Betrieb zuverlässig weiter – Tag für Tag, Saison für Saison.

Fährpilot live erleben?

Gerne zeigen wir Ihnen das System persönlich – mit Ihren Produkten, Ihren Preisen und einem echten Bondrucker auf dem Tisch. Auf Anfrage richten wir Ihnen auch einen eigenen Demo-Zugang zum Testen ein.

Demo sofort starten — mit Beispieldaten

Oder persönlich: Demo-Termin anfragen

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